Geld ist ein Zahlungsmittel, während Kapital Vermögenswerte bezeichnet.
Oft heißt es, man müsse die Armut in der Welt bekämpfen, um Frieden auf Erden zu schaffen.
Ich vertrete jedoch eine andere Ansicht: Man muss den einseitig verteilten Reichtum bekämpfen, denn Armut entsteht dort, wo Reichtum im Übermaß vorhanden ist.
Muss ein Mensch auf dieser Erde wirklich über ein Geldvermögen von mehreren Milliarden Dollar oder Euro verfügen – Beträge, die er in seinem Leben niemals verbrauchen kann?
Um solch ein Vermögen anzuhäufen, muss man zwangsläufig andere benachteiligen. Daher ist übermäßiger Reichtum immer auch das Resultat von Ungerechtigkeit.
Die Kluft zwischen Arm und Reich in unserer Gesellschaft wird immer größer.
![]() |
Der Reichtum in der westlichen Welt hat in den letzten Jahrzehnten viele tausend Multimilliardäre hervorgebracht und diese immer reicher gemacht. Sie leben in einer eigenen Welt des Überflusses – so wie Arme in ihrer Welt der Entbehrung leben. Diese Lebenswelten driften zunehmend auseinander. Auch hierzulande wächst die Zahl jener, die am Existenzminimum leben. |
Geld und Kapital sind auf unserem Planeten in ausreichendem Maß vorhanden, jedoch ungerecht verteilt. Zudem besitzt unser Geld keine wirkliche Wertebasis mehr – es existiert nur durch den Glauben an das System, das es stützt.
Doch wie lange kann diese Geldblase noch bestehen?
Die Flucht zu Vermögenswerte ist voll im Gang.
Geld:
Geld wurde ursprünglich geschaffen, um den Warenaustausch zu erleichtern.
Als Tauschmittel erfüllte es eine sinnvolle Funktion, solange es noch durch Gold oder Silber gedeckt war.
Im Jahr 1971 beendete der damalige US-Präsident Richard Nixon die direkte Einlösbarkeit des US-Dollars in Gold. Damit verschwand die Golddeckung, und die Papierwährung – später ergänzt durch elektronische Buchungen – entstand.
Mit den Fiat-Währungen und der Digitalisierung wurde Geld zunehmend zum Spiel mit Zahlen. Die grenzenlose Geldvermehrung führte weltweit zu gigantischen Schuldenblasen, die nur noch durch Inflation begrenzt werden können.
Heute ist Geld zu einem Macht- und Missbrauchsmittel geworden, das einen trügerischen Scheinreichtum geschaffen hat, der jederzeit zusammenbrechen kann.
Bereits im 16. Jahrhundert begannen die Fugger, mit Schuldscheinen Handel zu treiben. Ihm folgten die Rothschilds, und heute sind es einige wenige Familienclans (z. B. Rockefeller, Morgan, Du Pont, Walton u. a.), die den internationalen Geldmarkt dominieren.
Die Globalisierung der Großkonzerne (z. B. Walmart) und Investoren (z. B. BlackRock) hat eine Wirtschaft ohne ethische Grenzen geschaffen – gesteuert von Gier nach Geld und Macht.
Nur wenige Eliten wie Adelige, Kirchen, große Unternehmerfamilien und Neureiche besitzen heute nahezu die Weltherrschaft über Kapital und Einfluss.
Wer sich diesen Mächtigen entgegenstellt, wird schnell als „Verschwörungstheoretiker“ abgetan oder ins Lächerliche gezogen.
Politik und Medien dienen oft als Werkzeuge zur Manipulation der öffentlichen Meinung.
Die Wahrheit und die tatsächlichen Machtstrukturen zu erkennen, ist heute schwer – aber nicht unmöglich.
Wer bereit ist, hinter die Fassade zu blicken, kann den Schleier dieser Eliten lüften.
Doch bleibt die Frage:
Welcher Glaube ist der richtige?
Wohin führt uns das bestehende Finanzsystem?
Sind die Mächtigen dieser Welt wirklich „Gutmensch*innen“?
Macht Geld glücklich – oder beruhigt es nur, wenn man es hat.
Weltweit existieren heute rund 8,3 Billionen US-Dollar in physischem Bargeld, während die gesamte Geldmenge, einschließlich Einlagen und Finanzinstrumenten, über 127 Billionen US-Dollar beträgt. Der Großteil dieses Geldes ist digital und damit nicht physisch greifbar.
Vermögen:
Das weltweite Vermögen ist enorm und wächst weiter. Ein Großteil konzentriert sich jedoch auf eine sehr kleine Gruppe von Superreichen.
Schätzungen zufolge beträgt das globale Gesamtvermögen (inkl. Immobilien, Finanzanlagen etc.) über 450 Billionen US-Dollar, während die Billionäre allein über 16 Billionen US-Dollar verfügen.
Gesamtvermögen der Welt (2025):
über 500 Billionen US-Dollar (rund 87 .500 USD pro Erwachsenem)
gesamte Geldmenge: > 127 Billionen USD (meist digital)
Vermögen der Milliardäre: ca. 16–18 Billionen USD, Tendenz steigend (+ 80 % seit 2020)
Die Verteilung ist extrem ungleich:
1,6 % der Erwachsenen besitzen 48,1 % des weltweiten Vermögens (Vermögen > 1 Mio. USD).
40,7 % der Erwachsenen besitzen lediglich 0,6 % des weltweiten Vermögens (Vermögen < 10 000 USD).
Zusammenfassend lässt sich sagen:
Das Vermögen dieser Welt ist gigantisch – aber extrem ungleich verteilt. Ein winziger Prozentsatz der Menschheit hält den größten Anteil am weltweiten Reichtum, während der Rest sich mit einem Bruchteil begnügen muss.
Vermögenswerte der Welt:
Vermögenswerte sind alle materiellen und immateriellen Güter, die in Geld messbar sind – also Immobilien, Wertpapiere, Bankguthaben, Bargeld, Gold, Rohstoffe und geistiges Eigentum.
Ein großer Teil (über 170 Billionen USD) liegt außerhalb des Bankensystems, nur ein kleiner Teil existiert als physisches Bargeld.
Diese Vermögenswerte werden nicht bloß gehalten, sondern auch verwaltet und investiert – etwa durch Fonds, Pensionskassen und institutionelle Anleger.
Kategorien von Vermögenswerten:
Sachwerte (Realkapital): Grundstücke, Immobilien, Gold, Rohstoffe, Fabriken, Maschinen, Infrastruktur
Finanzanlagen: Aktien, Anleihen, Investmentfonds, Kryptowährungen, Bankeinlagen, Forderungen
Immaterielle Werte: Patente, Marken, Lizenzen, Software und Know-how
Geld und Währungen: Bargeld und digitale Guthaben
Wichtige Aspekte:
Ungleichheit: Vermögen ist global extrem ungleich verteilt.
Wachstum: Seit 2000 ist das Gesamtvermögen stark gestiegen, ebenso jedoch die Schuldenlast.
Zukunft: Die massive Konzentration von Kapital und Reichtum wirft grundlegende Fragen nach sozialer Gerechtigkeit, Stabilität und Nachhaltigkeit auf.
Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt wenn man es hat!?
