politik in österreich?

Die österreichische Politik ist in der 2. Republik, ist quasi seit 70 Jahre eine rot-schwarze Parteienpolitik?

    Bis zum Untergang des Kaiserreichs wurde Österreich von einem Familienclan, den Habsburgern über mehrere Jahrhunderte regiert bzw. geführt.

Nach dem verlorenen 1. Weltkrieg wurde für den Rest von Österreich, die Staatsführung als 1. Republik, durch Parteien geführt.

Mit der Besetzung durch Hitler war Österreich eine Diktatur des Nationalsozialismus.
Nach dem 2. Weltkrieg führte man wieder die Staatsführung als 2. Republik ein, die auch noch heute Bestand hat.

Die politische Lage Österreich 2018
Durch die letzte Wahl gab es eine politische Veränderung in der österreichischen Parteiensystem.

Eine neue politische Parteienführung hat sich gebildet:
ÖVP – Sebastian Kurz, der neue Bundeskanzler und Wahlsieger strukturierte seine Partei um und macht bisher eine gute Figur, im Inland sowie im Ausland.
FPÖ –  H.C. Strache, gelang der Sprung in die Regierung als Vizekanzler, zeigte sich beim Angriff vom Bundespräsidenten und der Landeshauptfrau von Niederösterreich bei seiner Personalentscheidungen zu nachgiebig.
SPÖ
– Christian Kern, der Wahlverlierer, musste in die Opposition gehen, wo er sich noch schwer tut, als ehemaliger Bundeskanzler seine Partei zu vertreten.
NEOS –  Matthias Strolz, mehr Schein als Sein, macht aber seine  Aufgabe in der Opposition ganz gut, weil er ein guter Redner ist.
LISTE PILZ – Peter Kolba, farblos, ist eingesprungen für den in Verruf geratenen Peter Pilz wegen sexuellen Vergehen.

Die GRÜNEN flogen als Bundespartei raus und das TEAM STRONACH trat gar nicht mehr an.
Derzeit versucht man mit Unterstützung der Medien (ORF) vor allem die Freiheitliche Partei mit diversen Hetz- und Rufschädigungen (z.B. Burschenschaft) aus der Opposition schlecht zu machen.

Die politische Lage Österreich 2017
Die Parteien mit deren Politiker, die unser Land Österreich regieren, sollten durch Wahlen vom Volk gewählt werden.
Die letzten Wahlen waren 2017 und sollten 5 Jahre bis 2022 ihre Gültigkeit besitzen.
Die Parteivorsitzenden übernehmen jeweils die Aufgaben des Bundes- bzw. Vizekanzlers.
Der neuen Parteivorsitzender von Rot und Schwarz konnte sich lange halten und wurde von deren Nachfolgern abgelöst.

Die politische Landschaft in Österreich wird derzeit von folgenden Parteien gesteuert.
ÖVP – die Bünde und Landesfürsten haben schon viele Obmänner (Schüssel, Molterer, Pröll,  Michael Spindelecker, Mitterlehner, Kurz) geschafft.
SPÖ – Kammern und Gewerkschaften hatten auch schon mehrere Obmänner (Gusenbauer, Feimann, Kern) im Angebot.
FPÖ – die Bösen, seit Jahrzehnten im Land und Nachfolger von Jörg Haider, werden seit Jahren durch Strache erfolgreich vertreten.
GRÜNE – ursprünglich eine Umweltbewegung, heute eine unrealistische Frauen- und ex. Ausländervertretung, mit etwas lebensfremden Ansichten und mit einer neuen Obfrau (Klawischnik, Ulrike Lunacek – ??,).
NEOS –  ein Weg durch die Mitte (welcher?) oder als Hobby von Strabag-Haselsteiner gesponsert mit seinem Sprecher Strolz aus Vorarlberg.
TEAM STRONACH – eine in Auflösung befindliche Partei von einem Ex-Österreicher. Er hat seine Aufgabe bei der letzten Wahl erfüllt und die Mehrheit von FPÖ verhindert. Sein Sprecher Lugner!

Die Rot-Schwarze-Diktatur in Österreich
Seit Kriegsende in der 2. Republik hat die Rot-Schwarze Partei mit keinen Unterbrechungen das Zepter in der Politik in Österreich immer in der Hand. Wir hatten damit eine „politische Diktatur“ in Österreich, solange sie mit einer 2/3 Stimmenmehrheit alles machen konnten was sie wollten, weil sie alles in Gesetze umsetzen. Heute haben diese Parteien das Vertrauen in der Bevölkerung verloren, sodass diese noch um ihren Einfluss einer einfachen Mehrheit kämpfen müssen.

Heute sind leider die Behörden, Ämter und Ministerien bis hinunter zum kleinen Sachbearbeiter mit Rot-Schwarzen Linientreuen noch so verfilzt, dass eine neue, freie und offene Politik ihre Kräfte nicht umsetzen kann.

Politiker in Österreich
Es gibt verschiedene Gründe und Möglichkeiten in die Politik zu gehen und Politiker zu werden.

Der Beamten-Politiker:
Der klassische Politiker kommt aus dem Verwaltungs- bzw. Beamtenapparat der Republik.
Nur sie haben die Möglichkeit, ohne Risiko und ohne finanzielle Verluste auf der Bühne der Politik zu bestehen, ein „Win-Win Spiel“.
Da ein Beamter jederzeit wieder in sein Amt zurückkehren kann und wo auch in deren Abwesenheit ein Aufstieg im seinem Amt möglich ist.

Der Partei-Politiker:
Viele gehen heute bereits in jungen Jahren in eine Partei und dienen sich in einer deren internen Organisationen oder Vertretungen dabei hoch, um anschließend in die Politik zu wechseln.
Nach ihrem Versagen in der Politik finden sie immer wieder einen sicheren Landeplatz in einem parteiorientierten Unternehmen oder Organisation.
Typische Beispiele jüngster Zeit sind Bundespräsident Heinz Fischer, aber auch Bundeskanzler Feimann.

Der Studenten-Politiker:
Heute setzt sich immer mehr durch, dass Studenten bzw. Studiumabsolventen, ohne jegliche praktische und wirtschaftliche Erfahrung und nur mit ihren akademischen Titel in die Politik gehen.
Heute findet man im Nationalrat viele solcher jungen Scheinpolitiker.
Ein Beispiel dafür ist auch Außenminister Kurz, der aus der Jugendpolitik nun auch direkt die Führung der ÖVP übernommen hat.

Der Wirtschafts-Politiker:
Es ist eine kleine Minderheit in der heutigen politischen Landschaft.
Wer aus der Wirtschaft in die Politik geht, steigt meist als Quereinsteiger ein und der sich wegen seines finanziellen Hintergrundes (als Millionär) dieses Hobby leisten kann.
Beispiele davon gibt es auch einige, Androsch: Bartenstein, Haselsteiner, Stronach, Schellhorn, Kern, u.a.m.

Fazit:
Wer sich berufen fühlt in die Politik zu gehen, sei gewarnt, denn er geht dabei ein großes Risiko finanziell und karerriemäßig ein, weil sein politischer Job nicht garantiert bzw. geplant werden kann.
Ohne eigenes Geld und Vermögen, ohne Parteizugehörigkeit oder ohne Beamtenbonus ist man fast chancenlos, denn nur der Idealismus – was zu verändern – reicht nicht.